Die Mandelblüte auf Mallorca

Ein Highlight ist natürlich die Mandelblüte von Ende Januar bis Mitte März: Während bei uns noch Winter ist, kann man auf Mallorca bereits den Frühling spüren!

Foto von Wikinger-Reisen - mit passendem Mandelkuchen-Rezept :)

Auszug aus dem Bericht von Jutta Christoph in der Mallorca-Zeitung:

Um zur richtigen (Blüte-) Zeit am richtigen Ort zu sein, muss man nur zwei Dinge wissen: Sorte und Standort. Allerdings gibt es auf der Insel rund 300 verschiedene Mandelarten. Dabei gilt grundsätzlich: Im Osten Mallorcas kann man bereits Mitte Januar weiße und rosafarbene Mandelhaine entdecken. Die almendros an den Ausläufern der Serra de Tramuntana lassen sich hingegen länger Zeit. Erst ab Mitte Februar ist dort mit dem Höhepunkt der Mandelblüte zu rechnen, sagt Roger Mas Quintana, Sprecher des balearischen Landwirtschaftsministeriums. Hier sind die Blüten-Hotspots der einzelnen Regionen.

Rund um Porto Cristo beginnt das Naturspektakel zuerst und zieht von hier langsam über die Insel. Hinter Portocolom mischen sich auch einige dunkelrosa und rötlich blühende Bäume unter das bestimmende Weiß.

Zwischen Ses Salines und Santanyí hat man ebenfalls gute Chancen, schon jetzt die ersten Mandelbäume in voller Blüte zu erleben. Tipp: auf der Landstraße von Santanyí nach Porto Cristo links abbiegen und über Cás Concos nach Felanitx fahren. Links und rechts des Weges erstrecken sich zahlreiche Mandelbaumgärten.

Um Llucmajor gibt´s ausgedehnte Plantagen, deren Blüten besonders groß sind. Die Idylle ist perfekt, wenn in den von Trockensteinmauern umsäumten Feldern Schafe weiden. Lohnenswert ist die Fahrt von Llucmajor nach s´Estanyol.

In der Gemeinde Algaida sollte man zum "Blütengucken" Wanderschuhe einpacken. Ein Wanderweg führt vom Ortskern zum Kloster Santuari de Cura auf den Tafelberg von Randa. Von oben wirken die Mandelbäume in der Ebene wie kleine Wattebäusche. Noch ein Tipp: Probieren Sie den Mandelkuchen im Restaurant des Klosters.

Auf einer ruhigen Fahrradstrecke gelangt man von Santa Maria del Camí nach Alaró. Das erste Wegstück der von römischen Eroberern angelegten Straße heißt Camí de Coanegra. Der asphaltierte Weg führt am Landgut Son Torrellas vorbei, zu dem Mandelplantagen gehören.

Im Großraum Inca sind ab Ende Februar wieder die Mandelblütenpflücker unterwegs. Sie zupfen die kostbaren Blütenblätter vorsichtig vom Baum, um aus ihnen das neue Parfum "Flor d´Ametler" herzustellen.

Miniaturdörfer mit großem Ausblick: Selva, Caimari und Biniboni. Am Fuße des Tramuntana-Gebirges findet man liebevoll gepflegte Mandelbäume. Sie erblühen meist erst Mitte bis Ende Februar.

In Galilea gibt´s zwar nur eine begrenzte Anzahl an Bäumen, doch sie wachsen auf Hängen und Terrassen einfach bezaubernd. Bereits die Anfahrt ab Es Capdellà stimmt auf das Naturschauspiel ein.

Auch die Ebene südlich von Andratx hat zur Mandelblütenzeit schöne Ausblicke zu bieten. Von Port d´Andratx den Fußweg durch die Gärten Richtung s´Arracó wählen.

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Die Witterung in der Region Capdepera stellte sich in den vergangenen Jahren im Zeitraum vom 1.2. bis zum 28.2. wie folgt ein:
Im Mittel lagen die Tageswerte zwischen 13°C und 15°C. Nachts kühlte es auf Werte zwischen 9°C und 6°C ab. Minimal wurden -1.1°C und maximal 20.2°C gemessen. Es fiel durchschnittlich an 8 von 28 Tagen Niederschlag, der sich auf rund 60 Liter pro Quadratmeter aufsummierte. Pro Tag schien etwa 5 Stunden die Sonne. Im Mittel wehte ein Wind der Stärke 3 Beaufort (schwache Brise). An 2 von 28 Tagen traten Sturmböen (Windstärke ≥ 8 Beaufort) auf.